Rezept: Pilz-Stroganoff

Wer kennt sie nicht, die kleinen Kochbüchlein vom Grabbeltisch in den Buchgeschäften. Die dutzenden GU-Bücher zu den Trends der letzten Saison, die „100 besten Rezepte aus Transsibirien“, „Otto Normalverbraucher kocht seine besten Gerichte“ und noch viel mehr. Neben viel Blödsinn sind aber immer gerne mal ein paar gute Bücher um unter € 3 zu haben, darunter eines meiner meistgenutzten Kochbücher für Rezepte und Inspirationen, „Beste Rezepte. Vegetarisch. Kochen in über 100 Varianten“ aus dem Parragon Verlag.

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Es ist voller simpler und kreativer Rezepte, die sich leicht nachkochen lassen und auch Fleischtigern oft den Mund wässrig machen.

Eines dieser Rezepte, ein sehr schnelles und einfaches Pilz-Stroganoff mit Reis will ich euch vorstellen.

Zutaten:

  • 500g Gemischte Pilze, ich verwende immer 350g Champignons und 150 Shiitake Pilze)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 350ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Tomatenmark
  • 120g Joghurt
  • Petersilie, Pfeffer, Salz
  • Zum Binden: 1 EL Speisestärke, 4 EL Wasser
  • Als Beilage: 100g Reis

(Modifiziert aus: Beste Rezepte. Vegetarisch. Parragon Verlag, S. 170)

Zubereitung:

1. Sagte ich es ist einfach? Die Champignons in Scheiben schneiden, die Shiitake-Pilze in kleinere Stücke schneiden. Zusammen mit Knoblauch, Zwiebel, Tomatenmark, der Brühe und reichlich (!) Pfeffer in einen Topf geben, einmal aufkochen lassen und dann auf kleiner Flamme 15 Minuten köcheln lassen. Nebenbei den Reis zubereiten nicht vergessen!

2. Leicht salzen, die Speisestärke mit dem Wasser verrühren und in den Topf geben. Noch einmal aufkochen lassen und dann zügig vom Herd ziehen. Das Joghurt unterrühren (darf nun nicht mehr kochen!) und mit Petersilie bestreuen. Abschmecken und mit dem Reis servieren.

Mahlzeit! 🙂

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2 Kommentare

  1. Darf ich mich da gleich mal mit einem Verbesserungsvorschlag aufdrängen? Knobi pressen ist igitt, hat mir ein Profikoch erklärt. Besser: die Knoblauchzehe andrücken (also mit einer breiten Messerklinge ein bisschen quetschen, sodass sie halb auseinanderfällt) dann mitkochen, braten oder so und vorm Servieren wieder rausfischen.

    Ich mach das jetzt seit einigen Jahren so und es ist weniger Arbeit, weniger Abwasch und der Geschmack ist auch feiner.

    Viel Spaß beim Bloggen!

  2. Danke für den Einwand 🙂

    Mit dem Knoblauchpressen ist es aber so wie mit „die Poren des Fleisches verschließen sich beim braten“. Beides hat irgendwie eine „Wahrheit“ dahinter, aber es ist trotzdem falsch.

    Generell sollte man die Zubereitungsart des Knoblauchs immer ans Gericht anpassen. Deine Methode mit dem Anpressen eignet sich etwas wunderbar wenn man ihn zusammen mit einem Steak und etwas Rosmarinzweigen in einer Pfanne erhitzt – durch das andrücken wird die Allinase nur nach und nach aktiv, wodurch sich der Knoblauchgeschmack, vor allem gebunden im Allicin, ungestört durch die Hitze verteilen kann.

    Schneidet man den Knoblauch in feine Scheiben oder drückt ihn nur an, ist er nicht geeignet für „eintopfartiges“, da durch die lange Hitzeeinwirkung das Allicin zerfallen würde, was den Knoblauchgeschmack vermindert.

    Will man also „Knoblauchgeschmack“, den Knoblauch hineinpressen – nur dann bekommt man auch den vollen Geschmack.

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