Food Lab

Selbst gemachter „Ricotta“

DSC_0447

In unregelmäßiger Abfolge präsentiert Tobias Müller in seiner Rubrik Gruß aus der Küche auf derstandard.at ungewöhnliche Zugangsweisen Nahrungsmittel zuzubereiten. Sei es mein persönlicher Favorit, das gepökelte Brathuhn, einer zunächst anstrengenden aber umso mehr lohnenden Form der Rührei-Zubereitung… am Ende hat man etwas Besonderes geschaffen.

Dieses mal ist es ein Sammelsurium aus do-it-yourself-Milchprodukten. Da ich es die Tage für Ravioli benötige, dachte ich mir ich versuche mich am Ricotta.

Was man dazu braucht:

  • 1/2 Liter Milch (im Blog wird dazu mehr gesagt, bei mir war es völlig normale Milch)
  • 18 ml einer Säure, hier weißer Balsamico
  • Messbecher, Thermometer, 1 Topf, Sieb, Küchenrolle/Geschirrtuch, etwas zum Rühren

Zubereitung:

1. Die Milch in einem Topf auf 75 Grad bringen, runter von der Herdplatte, die Säure einfügen und sanft Umrühren. Müller gibt keine Zeit an, eine halbe Minute hat aber zu einem guten Ergebnis geführt.

2. Das ganze eine Minute ziehen lassen und zusehen wie die Milch sich verwandelt.

DSC_0450

3. Den Topfinhalt langsam in ein Sieb gießen und ziehen lassen. Müller verlinkt dazu auf serious eats wo etwas genauer auf die Abtropf-Zeit eingegangen wird. Ich habe mich für die 15-Minuten-Variante entschieden, da ich es weiterverarbeiten will.

DSC_0453

                   Die „magere“ Ausbeute

Am Ende hat man 91 Gramm noch leicht warmen, Balsamico-süßlich schmeckenden Pseudo-Ricotta. Für Ravioli wird es wohl nicht annährend reichen, da ein paar Löffel schon pur verspeist wurden.

Fazit: Ob sich das finanziell lohnt – eher nein, angesichts der Menge. Und hat irgendjemand eine Verwendung für die „Molke“ die übrig bleibt?

Advertisements