Verdammt gute Burger: Ludwig – Das Burger Restaurant in Innsbruck

Urlaub in Tirol, zu Mittag vollkommen ausgehungert und wissend, dass vieles in Innsbrucker Restaurants und Gasthäusern für das was man bekommt viel zu teuer ist. Was sieht man aber dann? Ein neues Restaurant? Mit Burgern? *kurz auf die Speisekarte an der Tür schau* Und Leistbar?! Nichts wie rein in Ludwig – Das Burger Restaurant.

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Spinat-Ricotta Teigtaschen / Ravioli / Maultaschen

Der selbst gemachte Ricotta muss verbraucht werden. Was gibt es dafür besseres als Ravioli? Nun gut Ravioli ist vielleicht der falsche Ausdruck, bei der Größe die wir herstellen werden es eher Maultaschen.

Zutaten für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 EL neutrales Öl
  • 60-80 ml Wasser

(aus: Hauswirtschaft. Mein erstes Buch über Ernährung und Haushalt, 241)

…für die Füllung

  • 40 g Semmelbrösel oder altes kleingeschnittenes Weißbrot
  • 300 g TK-Spinat, aufgetaut
  • 200 g Ricotta
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat, 2 EL Olivenöl

(Ergibt 14 Teigtaschen)

Zubereitung:

1. Mit den Händen einen geschmeidigen Teig kneten und eine halbe Stunde, in einem feuchten Küchentuch eingewickelt, gehen lassen.

2. Den Spinat in kleine Stücke Hacken und in Olivenöl circa 5 Minuten anschwitzen und abkühlen lassen.

3. Die Eier verquirlen, mit Spinat, Semmelbröseln, Ricotta, Salz, Pfeffer und Muskat vermengen.

4. Den Teig dünn ausrollen.

5. Kreise ausstechen, mit Füllung belegen und die Enden zusammenlegen. Einfacher geht es mit dem Tupperware Klapp Mich! (auch Tupperware Teig-Falle). Einen Teigkreis ausstechen, in den Klapp Mich! legen, mit einem guten EL Füllung beglücken und feste zuklappen.

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6. In siedendem Wasser circa 12 Minuten ziehen lassen.

Am besten mit Nussbutter und Parmesan, Gran Padano oder herzhaftem Bergkäse servieren.

Ausprobiert: Mein Obst Apfel-Granatapfel Saft

Etwas Aufsehen gab es um diesen Saft, beklagte doch Konsument.at sich über die irreführende Präsentation auf der Verpackung. Mittlerweile hat der Produzent Mein Obst (Vitacan) die Verpackung jedoch geändert (Apfel nun vorne) und wir können uns für € 2,29 den Saft etwas näher ansehen.

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Bei den Zutaten ist der Äpfel (62%) vorne dabei, gefolgt vom stritigen Granatapfel (33%) und Acerola (3%) Aroniabeeren (2%). Für diesen Preis gibt es kaum mehr Granatapfel. Farblich kann man wenig bemängeln, ein sattes Rot in einer sehr schön gestalteten Packung. Geschmacklich muss ich leider sagen dass die Säure etwas überwiegt. Der Granatapfel schmeckt zwar zu Anfangs wie es sein soll, am Ende wird aber alles von einem säuerlichen Geschmack überlagert und es bleibt nur Apfel übrig.

Schade eigentlich.

Karibischer Eintopf mit Okras und Kochbananen

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Tatsache: Manche Zutaten sind im normalen Supermarkt geradezu lächerlich teuer. Wenn 100 Gramm (!) Okraschoten im Billa für € 1,99 zu haben sind, und der Türkische Lebensmittelhändler um die Ecke ein halbes Kilo für € 1,50 hat, dann sollte man nicht zweimal überlegen sondern zugreifen. Und am besten noch eine Kochbanane dazu nehmen. Denn für das folgende leckere, wenn nicht sehr ansehnliche, Gericht, brauchen wir beides.

Zutaten:
  • 500 g Schweinefleisch, am besten Schopf [Schweinenacken] oder Schulter
  • 3 große Zwiebeln
  • 5 Knoblauchzehen
  • 400 ml Wasser
  • 1 Kochbanane (circa 300 g)
  • 300 g Okraschoten
  • 150 g Maiskörner
  • 1 Rote Paprika
  • 1 EL Mehl
  • 30 g gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Pfeffer
  • Salz, Schmalz

Zubereitung:

1. Fleisch in circa 1,5cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und kleinschneiden. Die Paprika in kleine Würfel schneiden.
2. Die Kochbanane schälen und in ~ 3 mm dicke Scheiben schneiden. In Schmalz anbraten auf beiden Seiten anbraten und zur Seite stellen. Die Okraschoten im ganzen etwa 5 Minuten anschwitzen und ebenfalls zur Seite stellen. Wenn sie abgekühlt sind in mundgerechte Stücke schneiden.
3. Das Fleisch im restlichen Schmalz anrösten. Die Gewürze und das Mehl zugeben, kurz mitbraten und mit Wasser ablöschen. Die Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben und 45 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
4. Das übrige Gemüse zugeben und noch einmal 15 Minuten mitdünsten lassen. Am Ende sollte eine sämige Flüssigkeit entstehen, bedingt durch das Mehl und die Okraschoten. Mit Salz abschmecken.
Dazu passt am besten Reis.
(abgeändert aus: GUSTO 1/2015)

Selbst gemachter „Ricotta“

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In unregelmäßiger Abfolge präsentiert Tobias Müller in seiner Rubrik Gruß aus der Küche auf derstandard.at ungewöhnliche Zugangsweisen Nahrungsmittel zuzubereiten. Sei es mein persönlicher Favorit, das gepökelte Brathuhn, einer zunächst anstrengenden aber umso mehr lohnenden Form der Rührei-Zubereitung… am Ende hat man etwas Besonderes geschaffen.

Dieses mal ist es ein Sammelsurium aus do-it-yourself-Milchprodukten. Da ich es die Tage für Ravioli benötige, dachte ich mir ich versuche mich am Ricotta.

Was man dazu braucht:

  • 1/2 Liter Milch (im Blog wird dazu mehr gesagt, bei mir war es völlig normale Milch)
  • 18 ml einer Säure, hier weißer Balsamico
  • Messbecher, Thermometer, 1 Topf, Sieb, Küchenrolle/Geschirrtuch, etwas zum Rühren

Zubereitung:

1. Die Milch in einem Topf auf 75 Grad bringen, runter von der Herdplatte, die Säure einfügen und sanft Umrühren. Müller gibt keine Zeit an, eine halbe Minute hat aber zu einem guten Ergebnis geführt.

2. Das ganze eine Minute ziehen lassen und zusehen wie die Milch sich verwandelt.

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3. Den Topfinhalt langsam in ein Sieb gießen und ziehen lassen. Müller verlinkt dazu auf serious eats wo etwas genauer auf die Abtropf-Zeit eingegangen wird. Ich habe mich für die 15-Minuten-Variante entschieden, da ich es weiterverarbeiten will.

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                   Die „magere“ Ausbeute

Am Ende hat man 91 Gramm noch leicht warmen, Balsamico-süßlich schmeckenden Pseudo-Ricotta. Für Ravioli wird es wohl nicht annährend reichen, da ein paar Löffel schon pur verspeist wurden.

Fazit: Ob sich das finanziell lohnt – eher nein, angesichts der Menge. Und hat irgendjemand eine Verwendung für die „Molke“ die übrig bleibt?

Cookie Dough Billionaire Bars, oder: Karamell + roher Kuchenteig + Schokolade = Awesome!

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Fakt: Jeder Mensch mag Millionare Shortbread. Aber Billionare Shortbread??? Na gut, nie gehört. Aber wer das wunderbare Buch The Cookie Dough Lover’s Cookbook: Cookies, Cakes, Candies, and More von der wunderbaren Lindsay Landis liest, wird zuerst dieses Rezept nachmachen wollen. Das Buch widmet sich ganz der glohrreichen Zutaten des Rohen Teiges. Wer also so wie ich seit frühester Kindheit das Naschen am Teig für die größte Erfindung seit dem Rad hält, ist hier gold richtig.

Wie jedes Amerikanische Kochbuch arbeitet es natürlich mit cups und teaspoons, beziehungweise tablespoons. dagegen werde ich mich nicht stellen, da ich ein Cupset besitze. Wer genaueres wissen will als 1 cup  = 120 gramm, sollte bei USA kulinarisch vorbeischauen. Problem dabei ist natürlich, dass ein cup Zucker ein anderes Gewicht hat, als ein Cup Butter… also am besten ein Cup-Set kaufen, kostet wirklich nicht die Welt 🙂

Zutaten:

Für das Shortbread:

  • 1/3 cup Butter auf Zimmertemperatur
  • 1/3 cup Kristallzucker
  • 1/2 teaspoon Vanilleextrakt
  • 1/4 teaspoon Salz
  • 1 cup Mehl

Für die Karamellschicht:

  • 200 Gramm Milchkaramellen
  • 2 tablespoons heavy cream, wir verwenden dafür Sahne mit 36% Fettgehalt.

Für die Teigschicht:

  • 1/2 cup Butter auf Zimmertemperatur
  • 1/4 cup weißer Kristallzucker
  • 1/2 cup brauner Zucker
  • 2 tablespoons heavy cream (siehe oben)
  • 3/4 cup Mehl
  • 1/8 teaspoon Salz
  • 1/2 cup Schokoladenchips, als Ersatz einfach dunkle Kochschokolade in 4×4 mm Würfel hacken

Für die Glasur:

  • 120 Gramm Schokolade
  • 1 tablespoon Butter

Zubereitung:

1. Den Herd auf 180 Grad Celsius vorheizen. Eine 20×20 cm Backform einfetten und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen.

2. Die Zutaten für das Shortbread vermengen. Dazu Butter mit Zucker etwa 3 Minuten lang schlagen und dann die anderen Zutaten einarbeiten. Das Ergebnis wird nicht sein wie ihr es gewohnt seid, also wundert euch nicht wenn es bröckelt. Schüttet den Teig in die Form und verteilt es mit den Händen gleichmäßig in der Form. zwischen 18 und 25 Minuten backen, bis die Ränder leicht golden sind. Rausnehmen und abkühlen lassen. Eine Stunde später mit Schritt 3 weitermachen.

3. Die Karamellen (auspacken!) auf niedriger Hitze in einem Topf schmelzen und die cream einmengen bis die Maße homogen ist. Über das Shortbread gießen um in den Kühlschrank stellen. Wiederrum eine gute Stunde warten bis es abgekühlt ist.

4. Den rohen Teig zubereiten. Dazu wieder Butter ein paar Minuten weichschlagen, den Rest hinzugeben und ein paar Minuten schlagen. Gleichmäßig über die Karamellschicht verteilen.

5. Schokolade und Cream über einem Wasserbad schmelzen (oder Mikrowelle, mit was ihr euch halt wohlfühlt!) und über den Teig geben, wiederrum in den Kühlschrank. 2 bis 3 Stunden später in 5×5 cm Stück schneiden und genießen.

Die Billionare Bars kann man ohne Geschmacksverlust einfrieren und Wochen später noch genießen.

Bequem Essen: Le Gourmet Spinat-Nudeln von Hofer

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Ich gestehe, ich nutze nur gerne Convenient Produkte, nicht nur aus der angesprochenen Bequemlichkeit, sondern weil manches einfach zwar nicht unbedingt besser aber anders schmeckt als selbstgemacht. Zeitersparnis und guter Geschmack sind also schonmal zwei gute Gründe zu Le Gourmet Nudeln von Hofer zu greifen.

Für € 2,19 erhält man 8 mit einer Spinat-Topfen-Mischung gefüllte Nudeln hergestellt von der Klagenfurter Firma Karnerta.

Die Zutatenliste ist unauffällig, neben Weizenmehl, Wasser, 14% Blattspinat, 12% Topfen und 5% Eiern findet sich auch Hartweizengries, Hartkäse (?), Petersilie, Rapsöl, Knoblauch, Salz, Hefe, Maltodextrin, Hefe, Gewürze (ich liebe diesen Eintrag…), natürliche Aromen (ein Klassiker), Gewürzextrakt (noch besser!) und Ascorbinsäure in den Nudeln. Nichts bei dem man nun laut auf den Tisch klopfen müsste.

Nach 4-5 Minuten in kochendem Salzwasser serviere ich die Nudeln meistens in ungeklärter Nussbutter und reibe etwas geschmackvollen Hartkäse, in diesem Fall Grana Padano, darüber. Es sind gerade für diesen Preis sehr leckere Nudeln, der Teig hat guten Eigengeschmack, die Füllung hat Biss, ohne ein undurchdringbarer Klumpen zu sein. Kurzum, immer wieder gerne.

100 Gramm schlagen laut Verpackung mit circa 173 kcal zu Buche – falls man darauf Wert legen sollte 😉

Ausprobiert: Ziegenmilch von „Die Käsemacher“

Grinsende Ziegen, schöne VerpackungWeil sie so schön im Minus 50% Regal lag, habe ich mir etwas Ziegenmilch nach Hause geholt. Normalerweise bin ich kein Fan von Ziegenprodukten, da diese meist schlecht genutzt werden, und so statt feinem „Ziegengeschmack“, eher die von manchen als „Ziagalen“ bezeichnete ranzige Ziegennote herauskommt.

Aber nicht so bei dieser Ziegenmilch von „Die Käsemacher“ für regulär € 1,05 bei Interspar.

Der Geschmack ist einfach sehr fein. Mag es am Futter liegen, am Pasteurisieren, wasauchimmer, es ist die erste Ziegenmilch (aus einem „normalen“ Supermarkt) die mir  anstandslos schmeckt. Sie ist nicht aufdringlich, nicht zu verwässert. Pur zum trinken ist sie am besten, im Kaffee eine interessante Note, im Kakao leider ungeeignet, aber man muss mal mal ausprobieren. Natürlich nicht jedermans oder jederfraus Sache, die Löffeldiebin kommentierte die Milch nur mit einem „Hmm… schmeckt wie flüssiger Feta“.

Fazit: Kaufe ich gerne mal wieder, nicht nur wenn sie im Angebot ist 😉